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Die Vorgeschichte im Überblick

  • 2006/07

    Generalsanierung von Staufens historischem Rathaus und dem rückwärtigem roten Rathausgebäude (Ehemaliges Feuerwehrgerätehaus).
    Der Staufener Gemeinderat hat einstimmig beschlossen die beiden Rathausgebäude mit Erdwärme (Geothermie), einer innovativen Energietechnik zu heizen.
    Der Antrag der Stadt, für die notwendigen Erdbohrungen bis 140 Meter Tiefe, wurde der zuständigen Abteilung des Regierungspräsidiums Freiburg, dem Landesamt für Geologie, Bergbau und Rohstoffe vorgelegt und von der unteren Wasserbehörde des Landratsamtes genehmigt.

  • September 2007

    Eine Spezialfirma führt sieben Bohrungen zwischen den Rathausgebäuden durch.

  • Ende 2007

    Es tauchen am Rathaus und weiteren Gebäuden der Altstadt erste Haarrisse auf, die sich ständig vergrößern. Inzwischen sind 179 Häuser aus der als Gesamtensemble denkmalgeschützten Altstadt betroffen.

  • Oktober 2008

    Ein erstes Gutachten des vom Landgericht Freiburg bestellten Sachverständigen liegt vor: In eine Gips-Keuperschicht ist Wasser eingedrungen und durch die Verbindung mit Anhydrit bildet sich unter 60% Volumenzunahme Gips.

  • Juni 2009

    Die Erde in Staufen hebt sich pro Monat etwa um einen Zentimeter, an einigen Stellen bisher insgesamt 16 Zentimeter– und der Quellvorgang hält linear an.

  • Juli 2010

    Die Zahl der geschädigten Privatgebäude ist mit 260 und die der städtischen Gebäude mit 7 erstmalig unverändert geblieben.
    Der Hebungsvorgang hält weiter an. Der Boden hat sich in der
    Spitze um 30 cm gehoben. Das derzeitige Schadensvolumen wird
    auf über 50 Millionen Euro geschätzt.